Lehrer-Fußball-Turnier 2019

Lehrerfussballturnier 2019

 

Großer Sport – oder das Fußballturnier der Berufsschulen

Am 24.07.2019 trafen sich die Auswahlmannschaften der Lehrer im Stadion der Berufsschulen in Waiblingen. Die Hitze von fast 40° C forderte schon vor Beginn ihre Opfer. Zwei komplette Mannschaften sagten ab.

Die GSSO wurde vertreten von den Spielern Thomas Haufe, Konrad Straub, Philipp Steiner, Daroisch Broska, Marcus Baur, Jörg Milz und dem TG-Schüler Christoph Röhrig (Torwart).

Das erste Spiel gegen die IT-Schule Stuttgart war geprägt von anfänglicher Nervosität beider Mannschaften. Das GSSO Team wusste allerdings im Spielverlauf zunehmend durch gefällige Kombinationen zu überzeugen, hatte viel Pech vor des Gegners Tor (z.B. herrlicher Freistoß von Straub, der von halb links nur den Innenpfosten traf, oder ein wuchtiger Kopfball von Milz, der nach Ecke von Straub nur knapp sein Ziel verfehlte) und einmal großes Pech vor dem eigenen. Beim Schlusspfiff stand es 1:0 für den Gegner. Unverdient verloren!

Die zweite Partie begann wie die erste geendet hatte. Nach wenigen Minuten lag die Truppe der GSSO durch glückliche Kombinationen des Gegners mit 2:0 hinten. Dann jedoch zeigten die in weiß spielenden Akteure aus dem Remstal um ihren Kapitän Konrad Straub eine fantastische Moral. Baur zeigte ein schier unglaubliches Laufpensum, räumte hinten jeden Angriff ab, leitete mit klugen Pässen auf Daroish, Steiner und Haufe gefährliche Angriffe ein, die letztere auch dreimal veredelten.

Ein atemberaubendes Solo Haufes, bei dem er 4 Gegenspieler auf sich zog und dann klug durchsteckte verwandelte Steiner kaltschnäuzig. Den Ausgleich markierte Haufe nach sehenswerter Finte durch einen satten Schuss höchst selbst, bevor wenige Minuten vor Schluss nach Daroishs perfekt getimter Traumflanke wiederum Steiner aus spitzen Winkel mit dem rechten Fuß dem Torhüter keinerlei Chance ließ. Die GSSO führte hoch verdient.
Dann jedoch forderte die Hitze ihren Tribut und der Gegner konnte mit seiner zahlreich besetzten Bank immer wieder frische Kräfte bringen. Durch diese feige Materialüberlegenheit erzielte er doch noch den Ausgleich und dann, mit Fortunas gnädiger Hilfe, auch noch das Siegtor zum 4:3. Unglücklich verloren!

Das Spiel um den 5. Platz war an Dramatik und Pech für die GSSO kaum zu überbieten. Nach einer sehenswerten Ballstafette über Straub, Baur, Steiner, Milz, wurde Haufe in aussichtsreicher Position im Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christoph Röhrig sicher und bewies einmal mehr, dass er nicht nur Nerven wie Drahtseile besitzt, sondern genauso Tore erzielen, wie auch verhindern kann.

Im weiteren Spielverlauf zeigten die Akteure der GSSO immer wieder aufs Neue ihre individuelle Klasse, ließen den Gegner ins Leere laufen, kombinierten gefällig, hatten aber vor dem Gehäuse des Gegners leider nicht das nötige Quäntchen Glück. Dieses Glück besaß dann allerdings erneut das andere Team und glich - wer hätte es gedacht - völlig unverdient aus.

Das Elfmeterschießen begann mit Baur, der eiskalt den Ball mit Wucht unter die Latte hämmerte. Im weiteren Verlauf trafen alle vier Schützen der Remstäler abgeklärt und mühelos, während Christoph Röhrig einen Schuss entschärfen konnte. Nun lag es an Röhrig selbst, mit seinem Elfmeter dem Spiel und sich die Krone aufzusetzen. Aber auch hier zeigte sich erneut, dass sich der Fußballgott bei diesem Turnier von den Spielern aus Schorndorf abgewandt hatte. Röhrig lief an, verlud gekonnt den Torwart und scheiterte mit seinem platzierten Schuss am Pfosten. Der Gegner glich aus. Anschließend schickte Milz den Torhüter in die falsche Ecke. Der anschließende Gleichstand konnte mit dem nächsten Strafstoß für die GSSO nicht in eine erneute Führung umgewandelt werden und wir verloren erneut mit viel Pech 7:6  n.E.

Nach toller Leistung und wohl wissend alles gegeben zu haben, verließen die Helden in Weiß das Spielfeld mit erhobenen Häuptern, um diese anschließend mit viel Wasser von außen und kalten Getränken  von innen zu kühlen.

Ein tolles Turnier, eine tolle Mannschaft und vielleicht ist uns Fortuna im nächsten Jahr wieder hold.

 

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